Museum Kurhaus / Kleve

Ewald Mataré Sammlung


Vorschau

Joseph Beuys
Sammlungshighlights zum 100. Geburtstag 07.05.2021–06.09.2021

Anlässlich des 100. Geburtstages von Joseph Beuys (1921-1986) zeigt das Museum Kurhaus Kleve vom 7. Mai bis zum 5. September 2021 im größten Saal des Hauses, der sogenannten Wandelhalle, eine repräsentative Auswahl seiner Beuys-Sammlungsbestände. Zu sehen sein werden etwa die monumentale Skulptur der Badewanne (1961/1987), die vierteilige Arbeit Ohne Titel (Mein Kölner Dom), (1980), ein umfangreicher Block an Farblithografien aus den 1970er Jahren sowie die fragile Wandarbeit Seven Palms (1974). Diese Präsentation versteht sich als Ergänzung zur folgenden Ausstellung „Intuition! Dimensionen des Frühwerks von Joseph Beuys“, die vom 19. Juni bis zum 3. Oktober 2021 in allen Räumen des Joseph-Beuys-Westflügels rund um das ehemalige Atelier des Künstlers zu sehen sein wird.
Joseph Beuys, Badewanne 1961-1985; Museum Kurhaus Kleve - Leihgabe der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (Dauerleihgabe Eva Beuys)

Präzision & Leichtigkeit
Skulpturale Projekte von Günther Zins 21.05.2021–05.09.2021

Der Bildhauer und Fotograf Günther Zins (*1951) zeigt vom 21. Mai bis zum 05. September 2021 im Museum Kurhaus Kleve unter dem Titel Präzision & Leichtigkeit eine umfangreiche Werkschau mit circa 70 Arbeiten von den 1980er Jahren bis heute. Mehr...

Günther Zins, Wandlandschaft, 1974

Intuition!
Dimensionen des Frühwerks von Joseph Beuys 19.06.2021–03.10.2021

Ausgehend vom Jubiläum des 100. Geburtstages von Joseph Beuys (1921-1986) wird das MKK den Fokus seines Interesses auf die Dimensionen und zeitgeschichtlichen Kontexte des Frühwerks des Künstlers, also die Zeit seiner Rückkehr aus dem II. Weltkrieg bis zur Berufung als Professor für Monumentale Bildhauerei an die Kunstakademie Düsseldorf 1961, richten. Diese sowohl gesellschaftlich als auch kunstgeschichtlich und biografisch ungemein prägenden Jahre eröffnen eine Vielzahl von ausstellungsrelevanten Themen, die im Folgenden summarisch benannt werden, ohne dass bereits eine dezidierte Objektliste zu allen Aspekten vorliegt. Gleichwohl verstehen sich diese Themen als Struktur, mit deren Hilfe eine sinnlich wahrnehmbare und zugleich kritisch-reflexive Herangehensweise an das Jahrhundertphänomen Beuys ermöglicht werden soll. Gerade für das niederrheinische Kleve, in dem Beuys aufgewachsen ist, das ihn in der Krisenzeit nach seinem Studium in vielfältiger Weise auffing und in dem er von 1957 bis zu seiner Übersiedelung nach Düsseldorf ein heute noch erhaltenes Atelier betrieb, erweist sich eine solche Herangehensweise als produktiv und zukunftsfähig. Denn es geht in der Auseinandersetzung mit seinen Ideen und Werken, mit seinen Realitäten und Utopien weder um lokale Heiligenverehrung noch um einen Sockelsturz durch Spätgeborene, sondern letztlich immer um die Frage, welche Konsequenzen der Erweiterte Kunstbegriff für unser heutiges Denken und Handeln besitzt. Und, wieder konkreter auf das Klever Frühwerk bezogen, hieße das: welche Einflüsse und Anregungen, welche Abgrenzungen und Zäsuren sind zu benennen und sichtbar zu machen, die diese Entwicklung des Künstlers vom sensitiven Traditionalisten hin zum visionären Sozialplastiker ermöglicht haben? Mehr...

Joseph Beuys, Porträt, 1947 Museum Kurhaus Kleve - Leihgabe der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
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