Museum Kurhaus / Kleve

Ewald Mataré Sammlung


Lesung mit Christoph Peters, „Museumsschreiber Kleve“, Literaturbüro NRW e.V., 06.11.2014, 19.30h

Am Donnerstag, dem 6. November 2014, 19.30 Uhr findet im Museum Kurhaus Kleve eine Lesung mit Christoph Peters im Rahmen von „Museumsschreiber Kleve“ des Literaturbüros NRW e.V. statt. Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar am Niederrhein geboren und lebt und arbeitet heute in Berlin. Er wurde u.a. für seine Romane „Stadt, Land, Fluss“ (1999), „Ein Zimmer im Haus des Krieges“ (2006) und „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“ (2014) vielfach ausgezeichnet.

Es gibt Begrüßungsworte des Hausherrn, Museumsdirektor Prof. Harald Kunde. Es findet eine Vorstellung des Projekts „Museumsschreiber“ durch Michael Serrer vom Literaturbüro NRW e.V. statt, das auch der Herausgeber der gleichnamigen Reihe ist. Im Anschluss gibt es ein Gespräch und eine Lesung aus der neuen, auf das Museum Kurhaus Kleve zugeschnittenen Publikation „Museumsschreiber“, in der neben einem feinsinnigen Text auch zahlreiche Werke aus der Sammlung vom Mittelalter bis in die Gegenwart zu finden sind. Museumsdirektor Prof. Kunde über Peters' Text: „Mit der ihm eigenen Imaginationskraft bindet er die Fakten und Gegebenheiten zu einem Erzählfluss, in dem biografische Subjektivität, Kenntnisreichtum, mündliche Überlieferung und ein vorgestelltes Gegenüber ihr wechselseitig erhellendes Spiel treiben. ...“ Es gibt die Möglichkeit, direkt ein Exemplar zu erwerben und durch den Autor signieren zu lassen (Kosten: 10,- €). Die Veranstaltungsdauer beträgt ca. eine Stunde. Der Eintritt ist regulär 5,- € (reduziert 3,- € für Schüler, Studenten und Mitglieder unseres Freundeskreises).

Zum Projekt „Museumschreiber“:

Nordrhein-Westfalen verfügt über eine einzigartige Museumslandschaft. Die Qualität und Vielfalt der Museen lockt jedes Jahr viele Besucher aus dem In- und Ausland; sie reisen an den Niederrhein, ins Bergische Land, nach Lippe sowie vor allem in die Metropolen an Rhein und Ruhr, um sich selbst ein Bild von den Exponaten, den Sammlungen und Sonderausstellungen zu machen. Ein besonders interessantes Bild entsteht, wenn es Künstler sind, die sich auf die Kunstwerke einlassen – auch und gerade Künstler anderer Sparten. Was heutzutage „crossover“ heißt, wurde früher „die wechselseitige Erhellung
der Künste
“ genannt. Das Literaturbüro NRW hat daher das Konzept des „Museumsschreibers“ entwickelt. Autorinnen und Autoren werden eingeladen, sich auf ein
Museum einzulassen, es zu besuchen, zu studieren und dann später darüber zu schreiben.

Als Pilotprojekt konnte die Reihe gelten, die den Museen der Landeshauptstadt Düsseldorf gewidmet war. Die in enger Absprache mit den Häusern ausgesuchten Schriftstellerinnen und Schriftsteller waren so unterschiedlich wie die beteiligten Museen, gemeinsam war ihnen allen, dass sie auf je eigenständige Weise zum Profil des Hauses passen, über das sie schrieben.

So soll es sich auch in der Reihe „Museumsschreiber NRW“ verhalten. Der Vielfalt der Themenschwerpunkte und Sammlungsgegenstände wird eine Vielfalt von Literaturformen entsprechen – Gedichte, Kurzgeschichten, Bildbeschreibungen, Essays, Jugendbücher. Am Ende wird eine kleine Reihe stehen, die künstlerische Kommentare zu den exemplarisch ausgewählten Museen des Landes Nordrhein-Westfalen liefert.

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Christoph Peters (Photographie: Peter von Felbert, München)
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