Museum Kurhaus / Kleve

Ewald Mataré Sammlung


Abendführung des Freundeskreises durch d. Ausstellungen Franz Gertsch, Johannes Wald u. David Novros

Am Mittwoch, dem 2. April 2014, um 19.30 Uhr, lädt der Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. seine Mitglieder herzlich zu einer abendlichen Sonderführung in das Museum Kurhaus Kleve ein. Museumsdirektor Prof. Harald Kunde und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Valentina Vlasic, M.A. werden in die aktuellen Ausstellungen „Franz Gertsch: Die Jahreszeiten“, „David Novros“ und „Johannes Wald: Geste und Gefühl / attempts at forming appropriate finds“ einführen.

Im Anschluss an die Führung wird es bei einem Glas Wein Gelegenheit zu Gesprächen und zu geselligem Austausch geben. Willkommen sind an diesem Abend nicht nur die Mitglieder des Vereins, sondern auch alle diejenigen, die sich für seine Aktivitäten interessieren.

Franz Gertsch (geb. 1930 in Mörigen im Kanton Bern), einer der bedeutendsten Schweizer Künstler der Gegenwart, präsentiert einen eindrucksvollen Bilderzyklus, sein erst kürzlich vollendetes „Opus magnum“, das einen Kulminationspunkt seines bisherigen Schaffens bildet: ein Quartett monumentaler Landschaftsgemälde über die vier Jahreszeiten.

David Novros (geb. 1941 in Los Angeles, lebt und arbeitet in New York) wiederum gilt als wesentlicher Vertreter einer genuin nordamerikanischen Malerei, dessen Bildflächen zugleich Architektur und Objekt sind und Fläche und Raum auf ruhige, fast meditative Weise verschränken. Seine Malerei besteht fast immer aus großen Flächen, Balken und Winkeln, die als sogenannte „shaped canvases“ an der Wand präsentiert werden.

Johannes Wald (geb. 1980 in Sindelfingen, lebt und arbeitet in Berlin) ist Konzeptkünstler und Bildhauer, der fasziniert von der klassischen Tradition des Behauens von Stein und des Gießens von Bronze ist. Indem er die physische Präsenz der von ihm geschaffenen Gegenstände quasi als Vorwand benutzt, um die eigentliche, aber abwesende Skulptur zu schaffen, zielt er ganz direkt auf die Formung der Vorstellungskraft und bindet den Pygmalion-Effekt nicht länger an einen Stoff, sondern an eine Idee.

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