Museum Kurhaus / Kleve

Ewald Mataré Sammlung




Katalog

Johannes Wald
Geste und Gefühl / attempts at forming appropriate finds


15,50 €

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100 Seiten im Format 17 x 24 cm
Schriftenreihe Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung Nr. 65
Erscheinungsjahr 2014
ISBN 978-3-934935-68-6
(14,50 € für Mitglieder des Freundeskreises)
(Deutsch / Englisch)

Hrsg. v. Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. aus Anlass der gleichnamigen Ausstellung im Museum Kurhaus Kleve (16.03.-09.06.2014)
Vorwort von Harald Kunde, Texte von Valentina Vlasic und Ory Dessau sowie Interview zwischen Valentina Vlasic und Johannes Wald.

Beim vorliegenden Katalog handelt es sich um die erste museale Einzelpublikation des 1980 in Sindelfingen geborenen Konzeptkünstlers und Bildhauers Johannes Wald. Sie umfasst neben einem umfassenden Abbildungs- und Biographie-Teil auch Textbeiträge von Harald Kunde, Valentina Vlasic und Ory Dessau sowie ein Gespräch des Künstlers und der Kuratorin.

Johannes Wald hat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe studiert und war Meisterschüler von Harald Klingelhöller. Er lebt und arbeitet heute in Berlin. 2013 hat er im Albertinum in Dresden den 10. Ernst Rietschel-Kunstpreis für Bildhauerei entgegengenommen. Johannes Wald ist ein Konzeptkünstler, der sich mit bildhauerischen Aspekten und dem Gedankengut klassischer Skulpturenlehre beschäftigt.

Seine Themen rangieren um traditionelle künstlerische und kunsthistorische Prozesse und Themen – der Formensprache von Skulptur etwa, dem Bild der Muse in der antiken Mythologie oder schlichtweg dem Vorgang des Bronzegießens. Die künstlerische Umsetzung seiner Werke geschieht oft rein konzeptuell. Er versetzt den Betrachter in die Sphäre zwischen Realität und Imagination. Er benutzt das Medium der Bildhauerei, um eine eigentlich abwesende Skulptur zu schaffen. Die physische Präsenz der von ihm geschaffenen Gegenstände ist nur ein Gedankenanstoß, der dem Betrachter helfen soll, die eigentliche, aber abwesende Skulptur in der Vorstellung zu kreieren. Schöpferische Kraft liegt in der Idee, die Ausführung folgt zweitrangig, lautet eine Maxime von Johannes Wald.

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