Museum Kurhaus / Kleve

Ewald Mataré Sammlung


Auszeichnung durch die AICA: „Carl Andre“ ist die „Besondere Ausstellung des Jahres 2011“

Die Ausstellung „Carl Andre“ (Museum Kurhaus Kleve, 17.04.-28.08.2011) erhält den Preis als „Besondere Ausstellung des Jahres 2011“, der alljährlich von der internationalen Kunstkritiker-Vereinigung AICA, Sektion Deutschland, vergeben wird. Damit wird das Klever Museum bereits zum zweiten Mal von der AICA für seine Arbeit ausgezeichnet. 2004 erhielt es als erstes Museum in Deutschland überhaupt den Titel „Museum des Jahres“. Die Verleihung des Preises für die „Besondere Ausstellung 2011“ findet am 31. März 2012 im Museum für Gegenwartskunst in Siegen statt, dem „Museum des Jahres 2011“. In der Begründung der AICA heißt es, mit dem Museum Kurhaus Kleve zeichne man ein Haus aus, das sich – wenngleich es in der „bundesdeutschen Peripherie“ liege – „durch eine kunsthistorisch bedeutsame Ausstellungspolitik verdient gemacht hat“.

Hervorzuheben sei, dass die Ausstellung des Museum Kurhaus Kleve sowohl Carl Andres bildhauerisches Werk als auch seine weitgehend unbekannten Textarbeiten gezeigt habe: „Dem Museum Kurhaus Kleve … ist es auf bemerkenswerte Weise gelungen, die Synergiewirkung beider Schaffensbereiche des US-Künstlers zu veranschaulichen.“

Darüber hinaus hätten Andres Skulpturen „in den liebevoll renovierten Räumlichkeiten des klassizistischen Gebäudes einen höchst angemessenen Ort“ gefunden. Im Museum Kurhaus Kleve sei erfahrbar geworden, dass sie in der Tat selbst „körperlich erfahrbare Orte“ seien. Eigens hingewiesen wird in der Begründung auf die eindringliche Wirkung der rund 40 m langen Außenskulptur „Wirbelsäule“ (1984/2011), die im Park gegenüber dem Museum installiert war.

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Carl Andre, Wirbelsäule, Basel 1984, Kleve 2011 (remade), Installation im Garten gegenüber des Museum Kurhaus Kleve, Kleve, Courtesy Konrad Fischer Galerie, Düsseldorf © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

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AICA-Ausstellung-des-Jahres-2011 (PDF)
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