Museum Kurhaus / Kleve

Ewald Mataré Sammlung


Museum Kurhaus Kleve in zwei neuen Museumsführern vertreten

Das Museum Kurhaus Kleve ist prominent in zwei neu erschienenen Führern zur Kunst- und Museumsszene in Deutschland bzw. Europa vertreten: Kirsten Rachowiak, „Museen in Deutschland“ und Mark Gordon, „Contemporary Europe Art Guide“. Einmal mehr unterstreichen diese beiden Neuerscheinungen die überregionale, ja internationale Bedeutung des Klever Museums. Auf der Landkarte der modernen und zeitgenössischen Kunst in Deutschland gehört das Museum Kurhaus Kleve weiterhin zu den ersten Adressen.

Das Buch „Museen in Deutschland“ von Kirsten Rachowiak ist erschienen in der populären Reihe „Schnellkurs“ des DuMont Buchverlages, Köln (ISBN 978-3-8321-9141-2). Auf knapp 200 Seiten stellt es „die ganze Vielfalt der deutschen Museumslandschaft“ vor: „die wichtigsten Kunstmuseen, die besten Techniksammlungen, Sport, Wissenschaft, Naturkunde, Geschichte“ – insgesamt rund 120 Häuser. Das Museum Kurhaus Kleve gehört, wie etwa auch das Museum Hamburger Bahnhof in Berlin oder K20 / K21 in Düsseldorf, zu den wenigen Museen, die mit einer Doppelseite gewürdigt werden. Rachowiak beschreibt die Geschichte und die Schwerpunkte der Kunstsammlung und würdigt besonders die von Walter Nikkels (in Planungsgemeinschaft mit Heinz Wrede) geschaffene Museumsarchitektur, die es erlaube, die Kunst großzügig zu präsentieren. Auch die unmittelbar bevorstehende Restaurierung des Friedrich-Wilhelm-Bades mit dem ehemaligen Beuys-Atelier findet bereits Erwähnung.

Der „Contemporary Europe Art Guide“, ein Kompendium der zeitgenössischen Kunst von Spanien bis Russland, von Finnland bis Italien, wurde geschrieben von Mark Gordon, einem in Berlin und Amsterdam lebenden Kunstkritiker und früheren Mitarbeiter des Whitney Museum of Modern Art, New York. Er ist erschienen bei Hatje Cantz, Ostfildern (ISBN 978-3-7757-2336-7). Gordon führt die herausragenden Museen, Kunstinstitute, Galerien, Kunstmessen und öffentlichen Kunstwerke in Europa auf und beschreibt sie in kurzen Einträgen. Zentrale Kriterien bei der Auswahl der Museen sind die Qualität ihrer Sammlung und ihres Ausstellungsprogramms. Aus der reichen Kunstszene Deutschlands greift Gordon insgesamt 67 Orte heraus. Dem Museum Kurhaus Kleve als kommunalem Museum einer 50.000-Einwohner-Stadt fällt dabei eine Sonderrolle zu. Gordon hebt seine einzigartige Lage in einem Landschaftsgarten und die Spannweite der Sammlung vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart hervor. Als herausragende Ausstellungen nennt er u. a. „Lothar Baumgarten“, „Giuseppe Penone“, „Robert Indiana“ und „Brice Marden“ sowie die in wenigen Wochen zu eröffnende Schau von Alex Katz.

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Der Museumsführer „Museen in Deutschland“ von Kirsten Rachowiak