Museum Kurhaus / Kleve

Ewald Mataré Sammlung




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Franz Gertsch
Gemälde und Holzschnitte 1987–1997


9,90 €

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72 Seiten mit 23 Abbildungen in Farbe und Schwarzweiß
Schriftenreihe Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung, Band 9
Erscheinungsjahr 1999
ISBN 3-9805641-6-9
Statt bisher 18,- € nur noch

Hrsg.: Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. anlässlich der Ausstellung „Franz Gertsch: Gemälde und Holzschnitte 1987-1997“ im Museum Kurhaus Kleve, 27. Juni - 19. September 1999
Vorwort von Guido de Werd und Beiträge von Guido de Werd, Roland Mönig und Franz Gertsch
(Deutsch / Niederländisch)

In den vergangenen drei Jahrzehnten sind die Werke des Schweizer Malers Franz Gertsch in zahlreichen Ausstellungen in Europa, Asien und Amerika gewürdigt worden. 1997 erhielt er – nach Henry Moore, Joseph Beuys, Richard Serra, Richard Long, Anselm Kiefer und Georg Baselitz – den bedeutendsten internationalen Kunstpreis Deutschlands, den Kaiserring der Stadt Goslar.

Franz Gertsch erreicht in seinem Werk eine Tiefgründigkeit, die singulär ist. 1986 gab er für neun Jahre die Malerei auf und widmete sich dem Holzschnitt. Wie seine Gemälde zeichnen sich die in dieser Periode entstandenen Holzschnitte durch langwierige Entstehungsprozesse aus, die bis zu einem Jahr dauern können. Und in diesen aufwendigen Abläufen liegt die Ursache für das nach der Zahl der Arbeiten kleine Oeuvre des Künstlers begründet. Die Zeit bildet demnach gleichrangig mit dem Motiv und der Farbe eine der drei Komponenten des Werkes.

In dieser Publikation sind zehn Holzschnitte und drei Gemälde aus der Serie „Gräser“ enthalten, die sich auf rein landschaftliche Sujets konzentrieren. Mit einer bis dahin unbekannten graphischen Virtuosität erwirkte Franz Gertsch durch den Zauber der Druckfarbe und die Nuancen des Lichts eine monochrome Figürlichkeit und eine figürliche Monochromie, die diese Holzschnitte zu großartigen Werken der Farbe machen.

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