Museum Kurhaus / Kleve

Ewald Mataré Sammlung


Sommerkino 2020

Das Freiluft-Sommerkino steht vor der Tür! In Kooperation mit Tichelpark Cinemas, Kleve. werden vom 9. Juli bis 6. August 2020 – jede Woche Donnerstags ab 21 Uhr – im Innenhof des Friedrich-Wilhelm-Bad im Museum Kurhaus Kleve ausgewählte Filme gezeigt. Getränke werden ausgeschenkt und 25 Sitzgelegenheiten stehen zur Verfügung.

Bitte vorher unbedingt anmelden unter 02821 75010 oder 750112 oder info@museumkurhaus.de, Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Bitte eine Maske mitbringen. Eingang direkt beim Friedrich-Wilhelm-Bad benutzen, bei Regen fallen die Veranstaltungen aus. Der Eintritt ist FREI!

Das Programm „Monsieur Cinema - in memoriam Michel Piccoli“ sieht folgendermassen aus:


Donnerstag, 16. Juli 2020, 21 Uhr
Belle de Jour (1967, Regie: Luis Bunuel)

Séverine Sérizy (Catherine Deneuve) ist eine glücklich verheiratete Hausfrau. Nur im Bett ist sie mit ihrem Mann Pierre (Jean Sorel) nicht zufrieden. Befriedigung findet sie lediglich in ihren Tagträumen, in denen sie Fesselspielen und anderen Sadomaso-Praktiken nachgeht. Als das aber auch nicht mehr ausreicht, beginnt Séverine, nachmittags als Prostituierte zu arbeiten. Im Etablissement von Madame Anaïs (Geneviève Page) kann sie ihren erotischen Vorlieben freien Lauf lassen, ohne dass ihr Mann etwas davon weiß. Alles geht gut, bis Henri Husson (Michel Piccoli), ein Freund ihres Mannes, Séverine in dem Bordell entdeckt. Jetzt weiß sie nicht mehr, wie sie unbeschadet aus der Angelegenheit herauskommt. Außerdem ist Marcel (Pierre Clémenti), ein Kunde des Bordells, so vernarrt in sie, dass er alles dafür tut, um Séverine dauerhaft für sich zu gewinnen…

Bitte vorher anmelden unter 02821 75010 oder 750112 oder info@museumkurhaus.de, Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Bitte eine Maske mitbringen.

Donnerstag, 23. Juli 2020, 21 Uhr
Die Dinge des Lebens (1970, Regie: Claude Sautet)

Der Architekt Pierre Bérard (Michel Piccoli) weiß nicht so recht, wohin er sein Leben lenken soll. Darunter leidet seine jetzige Partnerin Hélène (Romy Schneider), die gerne gemeinsam mit Pierre eine ruhige Zeit in Tunis verbringen möchte. Aber der Architekt kann sich zu dem Schritt nicht durchringen, der seine Beziehung mit Hélène festigen würde. Stattdessen nimmt er einen Urlaub mit seinem Sohn auf der Insel Île de Ré in Angriff. Je mehr Zeit ihm zum Nachdenken bleibt, desto mehr entfernt er sich emotional von Hélène. Will er wirklich seine Zukunft mit der jungen Frau verbringen? Schließlich trifft Pierre eine Entscheidung, die er Hélène in einem Brief mitteilen will. Beim Versuch, diesen mit seinem Auto auszuliefern, kommt es zu einem folgenschweren Ereignis, das alles ändert, was bis dahin geschehen ist.

Bitte vorher anmelden unter 02821 75010 oder 750112 oder info@museumkurhaus.de, Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Bitte eine Maske mitbringen.


Donnerstag, 30. Juli 2020, 21 Uhr
Das große Fressen (1973, Regie: Marco Ferreri)

Vier Freunde mittleren Alters treffen an einem Wochenende in einer alten Villa. Der Pilot Marcello (Marcello Mastroianni), der Koch Ugo (Ugo Tognazzi), der Fernsehredakteur Michel (Michel Piccoli) und der Richter Philippe (Philippe Noiret) sind gelangweilt vom Leben und wollen selbigen mit einer übermäßigen Fress- und Sexorgie ein Ende setzen. Das Personal wird nach Hause geschickt, stattdessen sorgen drei Freudenmädchen für das leibliche Wohl. Zufällig stößt auch die Lehrerin Andrea (Andréa Ferréol) zu den lebensmüden Herrschaften und findet bald Gefallen an der dekadenten Gesellschaft. Getreu dem Motto „Eine für Alle“, gibt sie sich den Männern bereitwillig hin und genießt die Flucht aus den eigenen einfachen bürgerlichen Verhältnissen sichtlich. Angewidert von der ungehemmten Wolllust und gnadenlosen Völlerei der vier Todgeweihten, verlassen die drei Prostituierten nach und nach das Anwesen. Und es dauert auch nicht lange, bis der erste Teilnehmer der Orgie aus dem Leben scheidet...

Bitte vorher anmelden unter 02821 75010 oder 750112 oder info@museumkurhaus.de, Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Bitte eine Maske mitbringen.


Donnerstag, 6. August 2020, 21 Uhr
Habemus Papam (2011, Regie: Nanni Moretti)

Nach dem Tod des Papstes kommt das Konklave zusammen, um den Nachfolger zu ernennen. Mehrere Wahldurchgänge sind nötig, bevor der weiße Rauch aufsteigen kann. Dann ist schließlich ein Kardinal ernannt! Aber die ergebenen Massen auf dem Platz Saint-Pierre warten auf das Erscheinen des neuen Souveräns auf dem Balkon vergeblich. Der scheint nicht bereit zu sein, das Gewicht solcher Verantwortung zu tragen. Angst? Depression? Bedenken, sich an der Spitze der Macht nicht wohl zu fühlen? Die ganze Welt ist bald den Sorgen ausgeliefert, während man im Vatikan nach Lösungen sucht, um die Krise zu überwinden…

Bitte vorher anmelden unter 02821 75010 oder 750112 oder info@museumkurhaus.de, Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Bitte eine Maske mitbringen.

Donnerstag, 13. August 2020, 21 Uhr
Die Verachtung (1963, Regie: Jean-Luc Godard)

Da die Filmvorführung am 9. Juli 2020 ausgefallen ist, soll „Die Verachtung“ nun am Ende der Filmreihe gezeigt werden.

Als der Krimiautor Paul Javal (Michel Piccoli) das lukrative Angebot bekommt, Fritz Langs (gespielt von sich selbst) stockendes „Odyssee“-Projekt zu überarbeiten, denkt er nicht lange nach und nimmt die Möglichkeit eine Karriereschubs dankend an. Die Homer-Adaption weist dramaturgische Schwächen auf, die der Produzent Jeremy Prokosch (Jack Palance) von Javals ausgebessert sehen will. Allerdings bahnen sich erste Spannungen an, als der selbstgefällige Produzent Javals bildschöne Ehefrau Camille (Brigitte Bardot) kennenlernt. Sofort lädt er sie auf Getränke ein und lädt sie in seinem persönlichen, zweisitzigen Cabrio zu Fahrten ans Filmset ein, während sich Paul mit der Assistentin ein Taxi teilen muss. Camille, zunächst sichtlich unangenehm berührt von Prokoschs Avancen, will den Gönner ihres Mannes allerdings auch nicht vergrätzen oder beleidigen. So entwickelt sich zunehmend ein zerstörerisches Spiel aus Liebe, Gedanken und Eifersucht...

Bitte vorher anmelden unter 02821 75010 oder 750112 oder info@museumkurhaus.de, Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Bitte eine Maske mitbringen.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Die Verachtung (Regie: Jean-Luc Godard, 1963)
Belle de Jour (Regie: Luis Bunuel, 1967)
Die Dinge des Lebens (Regie: Claude Sautet, 1970)
Das große Fressen (Regie: Marco Ferreri, 1973)
Habemus Papam (Regie: Nanni Moretti, 2011)
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