Museum Kurhaus / Kleve

Ewald Mataré Sammlung


Sommer-Kino 2017: Kunstfilme im Fokus – in Kooperation mit Tichelpark Cinemas, Kleve

Das Freiluft-Sommerkino 2016 im Innenhof des Friedrich-Wilhelm-Bads im Museum Kurhaus Kleve war ein großer Erfolg, an den die neue Saison im Jahr 2017 direkt anknüpfen möchte. Erneut werden an fünf Abenden – vom 13. Juli bis 10. August 2017, jeweils donnerstags ab 21 Uhr – ausgewählte Kunstfilme aus mehreren Jahrzehnten gezeigt. Alle Veranstaltungen finden in Kooperation mit Tichelpark Cinemas, Kleve. Es werden Getränke ausgeschenkt und es stehen zahlreiche Sitzgelegenheiten und Decken unter freiem Himmel zur Verfügung. Wenn „der Wettergott mitspielt“ (was letztes Jahr in der Tat jedes Mal der Fall war), steht fünf vergnüglichen Kinoabenden unter freiem Himmel, zwischen den geschützten Wänden des Museums, nichts mehr im Wege. Alle Interessierten und Gleichgesinnten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Der Eintritt pro Film beträgt 7,- € pro Person (ermäßigt sowie für Mitglieder des Freundeskreises 5,- €).

Donnerstag, 13. Juli 2017, ab 21 Uhr (direkt im Anschluss an die Veranstaltung „Resonanzraum Kunst“ mit Künstlergesprächen und Katalogpräsentation): Zabriskie Point

Den Anfang macht „Zabriskie Point“ aus dem Jahr 1970 unter der Regie von Michelangelo Antonioni. Der Film ist nach dem gleichnamigen Aussichtspunkt im Death Valley benannt und gilt als Hommage an die Flower-Power- und Hippie-Bewegung der späten 1960er Jahre.

Donnerstag, 20. Juli 2017, 21 Uhr (in den Sommerferien): Der letzte Kaiser

Der zweite von insgesamt fünf Abenden unter dem Thema „Sommerkino 2017“ widmet sich dem Film „Der letzte Kaiser“ von 1987 unter der Regie von Bernardo Bertolucci. Als monumentaler Spielfilm zu sehen ist die Biographie des Kaisers Puyi von China, der bereits als Zweijähriger den Thron besteigen, aber schon drei Jahre später wieder abdanken musste. An Originalschauplätzen in der Verbotenen Stadt ist ein Film entstanden, der 1988 mit neun Oscars bedacht wurde.

Donnerstag, 27. Juli 2017, 21 Uhr (in den Sommerferien): Der Blick des Odysseus

Beim dritten von insgesamt fünf Abenden unter dem Thema „Sommerkino 2017“ wird im Innenhof des Kurhauses der Film „Der Blick des Odysseus“ gezeigt, der 1995 unter der Regie von Theo Angelopoulos entstanden ist. Harvey Keitel als Regisseur kehrt nach 35 Jahren US-Exil in seine griechische Heimat zurück. Die Suche nach verschollenen Filmrollen der Manakis-Brüder (den Pionieren des hellenischen Kinos) führt ihn auf eine Odyssee durch sein Seelenleben und über den vom Krieg gezeichneten Balkan bis ins brennende Sarajevo …

In langen Einstellungen richtet der Film den Blick auf das Leben im Elend. Die außergewöhnliche visuelle Umsetzung wurde in Cannes u. a. mit dem Großen Preis der Jury belohnt.

Donnerstag, 3. August 2017, 21 Uhr (in den Sommerferien): Inglorious Basterds

Der vierte von insgesamt fünf Abenden unter dem Thema „Sommerkino 2017“ widmet sich „Inglorious Basterds“ von Quentin Tarantino (2009). In seinem (bis „Django Unchained“ 2012) kommerziell erfolgreichsten kontrafaktischen Kriegsfilm schreibt Tarantino die Geschichte des Zweiten Weltkriegs neu und lässt jüdische Soldaten und Resistance-Mitglieder gegen Hitler und Christoph Waltz kämpfen.

Donnerstag, 10. August 2017, 21 Uhr (in den Sommerferien): The Salesman

Beim fünften und letzten Abend unter dem Thema „Sommerkino 2017“ wird im Innenhof des Kurhauses der Film „The Salesman“ (2016) des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi präsentiert. Zum Inhalt: In ihrer alten Wohnung können der Lehrer Emad und seine Frau Rana nicht mehr wohnen. Sie müssen umziehen, aber zum Glück kann ihnen ein Kollege aus ihrer Theatergruppe eine neue Bleibe vermitteln.

Doch dort wird Rana eines Abends von einem unbekannten Mann überfallen und verletzt zurückgelassen. Denn was das Paar nicht wusste: Ihre neue Wohnung gehörte zuvor einer Frau mit zweifelhaftem Ruf, von deren Wegzug wohl nicht alle ihre Besucher etwas zu wissen scheinen.

Während sich Rana traumatisiert und verängstigt zurückzieht, macht sich Emad wutentbrannt auf die Suche nach dem Unbekannten. So merken beide zunächst nicht, dass ihre Beziehung an den Folgen des Angriffs zu zerbrechen droht …

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