Museum Kurhaus / Kleve

Ewald Mataré Sammlung




Katalog

Wer nicht denken will, fliegt raus
Handlungsanweisungen nach Beuys


16,– €

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68 Seiten im Format ca. 30,5 x 21,8 cm
Schriftenreihe Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung Nr. 73 
Erscheinungsjahr 2016
ISBN 978-3-934935-82-2
(15,- € für Mitglieder des Freundeskreises)
(Deutsch / Englisch)

Hrsg. v. Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. aus Anlass der gleichnamigen Ausstellung im Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung (01.07.-18.09.2016)

Vorwort von Harald Kunde und Textbeiträge von Heinrich Dietz (über Olga Balema und Hito Steyerl), Susanne Figner (über Martin Kippenberger), Willem Kherbek (über Harm van den Dorpel), Mara-Johanna Kölmel (über Alice Channer), Fiona McGovern (über Thea Djordjadze), Kathrin Meyer (über Barthélémy Toguo) und Valentina Vlašiċ (über Krištof Kintera und Erwin Wurm). 

Der Katalog ist zur Ausstellung „Wer nicht denken will, fliegt raus – Handlungsanweisungen nach Beuys“ erschienen und dokumentiert – nach „The Present Order is the Disorder of the Future“, 2013; „Basic Research – Notes on the Collection“, 2014; und „Et in Arcadia Ego – Weltchaos & Idylle“, 2015 – die vierte programmatische Sommerausstellung mit internationaler Gegenwartskunst. Die Ausstellung in Form von miteinander kommunizierenden Künstlerräumen verstand sich auch als reflexiver Kommentar zur parallel laufenden Präsentation „Joseph Beuys – Werklinien“ und setzte sich aus aktueller Sicht mit unterschiedlichen Aspekten des Erweiterten Kunstbegriffs auseinander.

So findet sich eine Vielzahl an Referenzen, die um spezifische Materialien ebenso kreisen wie um grundsätzliche Modelle von Kreativität, Selbstvermarktung, künstlicher Intelligenz und gesellschaftlicher Verortung. Deutlich ablesbar ist dabei der geistige Epochenumbruch zwischen dem Zeitalter der Avantgarden, das Beuys exemplarisch repräsentiert, und dem Kontinuum der postmodernen Simulation. Der ideengeschichtliche Hintergrund der heutigen künstlerischen Haltungen wird nicht mehr von Utopien und Erlösungs-Missionen gespeist, sondern ist grundsätzlich von reflexiver Ironie und pragmatischer Ernüchterung geprägt.

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